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Vita Hilde Schneider

Geboren (*1953) und aufgewachsen in Wangen im Allgäu.

Studium der Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz, danach einige Jahre als Lehrerin tätig. Seit 1989 freischaffende Autorin und Regisseurin mit Wohnsitz in Konstanz am Bodensee.

Erste Theatererfahrungen habe ich als Kabarettistin im Ensemble des Noien Para Theaters gesammelt. Dort traf ich auch mit Georg Schramm zusammen, dessen Co-Autorin und Regisseurin ich für mehr als 10 Jahre wurde. Als Ergebnis dieser Zusammenarbeit sind mehrere preisgekrönte Kabarettprogramme entstanden (Schlachtenbummler, 1994, Störtebeker, 1999 und Mephistos Faust, 2001), sowie die Drehbücher zu der satirischen Fernsehserie Hühnerfieber für den SfB (1991/92).

Daneben entstanden weitere Soloprogramme mit namhaften Kabarettisten aus Deutschland und der Schweiz wie z.B. mit Rolf Miller (Der Spaß ist voll, 1997) oder Michael Elsener (copy&paste, 2009).

Mit der Zeit hat sich der Schwerpunkt meiner Arbeit von der Kabarett- auf die Theaterbühne verlagert. Als Theaterregisseurin habe ich sowohl am Stadttheater (MainFranken Theater Würzburg, Stadttheater Fürth) als auch in der freien Szene gearbeitet (TamS Theater München, Palino Theater Baden, Theater Figuren und Hände Freiburg, NorthbyNorthwest Kulturproduktionen Basel).

Im Zentrum meiner Theaterarbeit stehen zeitgenössische politische Theaterstücke (Elfriede Jelinek Bambiland, 2005), Uraufführungen (Beate Faßnacht Sofort heiraten, 2007 und Virgin Wool, 2010) und Theaterprojekte, bei denen neben professionellen Schauspielern auch Laiendarsteller mitwirken (Heimweh und Verbrechen, 2009).

Ein weiterer Schwerpunkt ist die themenzentrierte Theaterarbeit mit Profis und Laien. In freien Improvisationen zu bestimmten Themenkomplexen entsteht dabei szenisches Material, das ich zu einem auf die Urheber zugeschnittenen Stück verarbeite und auf die Bühne bringe.

Auf diese Art sind diverse Soloprogramme entstanden (so z.B. Bitte denk an mich, eine Autogrammstunde mit Isabelle Anne Küng, 2011 und Drama Queens, mit Stella Luna Palino, 2013), aber auch eine Reihe von Dokutheater-Produktionen in Zusammenarbeit mit Regisseurin Heinke Hartmann (Ich sehe was, was du nicht siehst, 2008, Warum eigentlich Sex, 2010, Die schöne Zeit geht wieder heim, 2011, und Bürgerbeteiligung, ein Lustspiel, 2012).

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